Unsere Hunde

Das ist Billy

Gelernt ist gelernt…

Billy ist jetzt seit Herbst 2021 dabei. Wieder dabei muss man sagen, denn Billy hatte eine Pause. Eine etwas längere Pause. Fast fünf Jahre war er nicht dabei, weil sein Frauchen sich erstmal um den Familiennachwuchs kümmern wollte. Gut, dass Billy und Marie die Staffel letzten Sommer einfach mal wieder besuchen wollten und dabei gemerkt haben, dass es ihnen dort ganz schön gut gefällt und Billy einfach eine coole Socke ist, für den es einfach nichts Schöneres gibt, als Menschen zu finden. Ja gelernt ist eben gelernt. Da macht dem mittlerweile fast zwölfjährigen Rüden so schnell niemand etwas vor.

Wir stellen vor: Cuba

Cuba gehört gerade zu den Jungspunden unserer Staffel. Am 09.11.2021 ist er in Hamburg Niendorf als eines von acht Welpen damals noch unter dem Namen Herr Dunkelgrün auf die Welt gekommen. Dabei tritt der kleine Mann in große Hundepfoten, denn er ist in eine echte Rettungshundefamilie geboren. Seine Mama Rala, Halbschwester Fee und Chefin Flicka sind allesamt geprüfte Rettungshunde in der ASB Rettungshundestaffel Eimsbüttel, auch sein Halbbruder Franz hat die Prüfung schon geschafft und seine Halbschwester Elli macht hier ihre Ausbildung. In seiner Kinderstube hat er schon ganz viel lernen dürfen und nur Gutes mit auf den Weg bekommen.Mit 8 ½ Wochen zog er hinaus in die weite Welt – nach Altona. Hier ist es Zuhause sehr viel ruhiger, gerade mal zwei Menschen, dafür geht es vor der Haustür sehr viel turbulenter zu und Cuba hat schon ganz viele tolle Freunde und Spielkameraden gefunden.


Wenn Hunde Hobbys haben, dann sind Cubas Hobbys mit seinen Freunden im Park herumtoben, Wälder, Wiesen und Strände erkunden, auf dem Sofa chillen, in die Hundeschule gehen, ordentlich Quatsch machen, die Nase in jedes Mauseloch stecken und natürlich das Rettungshundetraining! Das ist immer besonders aufregend, bestimmt weil Mama Rala ihm da eine gute Portion Talent mitgegeben hat… und sicherlich auch, weil es da immer ganz besondere Leckerchen als Belohnung gibt! Futtern tut Cuba nämlich auch außerordentlich gerne.

Wir freuen uns auf lustige Erfolgsgeschichten von und mit Cuba und seinem Frauchen Regina.

Wir stellen vor: Dieter

Moin,
mein Name ist Dieter vom Berger Busch und ich bin ein Weißer Schweizer Schäferhund. Geboren in Kamen, aber wie ihr an meiner Begrüßung seht, bin ich schon ein echter Hamburger Jung. Nur das es hier im Norden soviel regnet, finde ich blöd. Aber genug gejammert. Jetzt erfahrt ihr, wie ich zur Staffel kam:

Mein Mensch hatte schon vor meiner Geburt die Idee, mit mir in der Rettungshundestaffel zu arbeiten und durfte dann auch tatsächlich mal zum Probetraining und seitdem ist sie total infiziert – mein Glück! Denn nichts Anderes macht mir so viel Spaß wie dieses Training. Ich stehe sehr gerne im Mittelpunkt und die Leckerlis sind besonders gut. Wenn mein Mensch die Trainingstasche packt, bin ich schon ganz aus dem Häuschen. Und zwar so aus dem Häuschen, dass ich mir schon mal die Leckerlis vorab zu Hause klaue, wenn Frauchen gerade nicht hinschaut (400 g feinstes Bio Rinderhackfleisch)!

Im Moment darf ich mich in der Flächensuche ausprobieren. Sollte sich mein Temperament besser für das Mantrailing eignen, würde ich das natürlich auch machen. Hauptsache dabei! Aaaaaber…. Mein ganz großer Traum ist die Trümmersuche! Es macht mir einfach so einen Spaß auf alles drauf, in alles rein und überall runter zu klettern! Je verrückter und schwieriger, desto besser. Jetzt habe ich euch ganz viel von mir erzählt und vielleicht erfahrt ihr ja hier auf dieser Seite, wie es mit mir und meinen Menschen weitergeht.
Drückt mir alle Pfoten und Daumen, dass ich ein richtig toller Suchhund werde und helfen kann!

Alles Gute für den Ruhestand, Flicka!

Und noch eine sehr verdiente Rettungshündin geht bei uns in den Ruhestand: Im Alter von zwölf Jahren verabschieden wir Flicka aus dem aktiven Dienst. Mehr als zehn Jahre war sie aktiver Teil unserer Staffel. Das bedeutet viele hundert Stunden Training, Einsätze, Ausbildungsfahrten und vieles mehr. Ihre lange Karriere startete die Curly-Hündin im Januar 2011, nur gut ein Jahr später legte sie mit Frauchen Wibke die erste Flächenprüfung ab und war bis vor kurzem durchgehend geprüft und einsatzbereit.


Flicka fiel in der Staffel nicht nur durch ihre Locken auf. Sie brachte konstant hohe Leistungen in der Fläche, stellte ihrerseits aber durchaus auch Ansprüche an die Versteckpersonen im Training. Wer bei der verdienten Bestätigung durch Ballspielen als Helfer in Flickas Augen nicht so richtig „performte“, wurde auch mal zugunsten besserer Werfer links liegen gelassen. Nun wird Flicka es altersgemäß etwas ruhiger angehen lassen und das Leben als Familienhund genießen. Da sie aber in einem richtigen Rettungshunde-Rudel lebt und ihre jüngeren „Schwestern“ Rala und Fee in der Staffel aktiv bleiben, wird sie sicher auch als Rentnerin noch hier und da mit uns trainieren.
Alles Gute, Flicka!

Alles Gute für den Ruhestand, Trudie!

Zwölf Jahre sind schon für Menschen eine lange Zeit, aber für Hunde ist das fast ein ganzes Leben. So lange war Trudie aktiver Teil unserer Staffel. Und obwohl sie immer zu den kleinsten Hunden gehörte, war sie beim Suchen ganz vorn dabei. Nun ist es Zeit für den Ruhestand.

2010 startete Trudie mit ihrer Hundeführerin Steffi und dem großen Bruder Jim Knopf ihre Rettungshundekarriere. Auf den erfolgreichen Eignungstest folgten eine bestandene Trümmer- und drei bestandene Flächenprüfungen, die letzte im Oktober 2018.

Bei Wind und Wetter nachts raus, wenn bei Frauchen das Handy klingt, war für Trudie nie ein Problem. In rund 20 Einsatzsuchen zeigte sie, was sie in der Ausbildung gelernt hatte. Nun macht sich das Alter aber auch bei der kleinen Mischlingshündin ein wenig bemerkbar und sie lässt es als Familienhund inzwischen deutlich ruhiger angehen. Eine weitere Flächenprüfung steht daher nicht mehr an, aber als Rentnerin wird Trudie hoffentlich noch oft am Staffeltraining teilnehmen.