Unsere Hunde

Wir stellen vor: Kalle

Hi, ich bin Kalle und mein Frauchen Claudi würde mich als ziemlich verrückten Kerl bezeichnen. Ja, ich habe schon ganz schön viel Energie. Gut dass ich mich in der Staffel und gemeinsam mit meiner aktiven Familie ordentlich auspowern darf. Zu Hause kann ich mich inzwischen ganz gut benehmen. Dafür hat unter anderem Emma gesorgt, die ältere Australian Shepard Dame, die auch bei uns wohnt und mich schonmal in die Schranken weist, wenn mir gerade mal wieder ein paar Flausen einfallen.

Auf die Prüfung zum Rettungshund musste ich wegen Corona lange warten, aber jetzt darf ich endlich auch bei Einsätzen fleißig suchen. Wir sind gerade aus dem Urlaub zurück und ich freue mich schon jetzt, wenn es wieder heißt „Such und Hilf“.

Wir stellen vor: Rala

Hallöchen, mein Name ist Rala.

Ich bin vor allem Eines: Immer gut gelaunt.

Dabei möchte ich alles richtig machen und bin sehr aufmerksam, wenn ich mit meinem Frauchen Wibke unterwegs bin. Meine Gute-Laune-Rettungshundetraining-Gene durfte ich in den letzten Jahren weitergeben. Aus meinen drei Würfen haben insgesamt vier ehemalige Welpen die Staffel verstärkt. Das macht mich schon ganz schön stolz

Wir stellen vor: AMY

Ich bin ein Golden Retriever aus Arbeitslinie und am 01.Februar 2021 im Kreis Dithmarschen geboren. Schon vor meiner Geburt hat mein Frauchen gesehen, dass in der Rettungshundestaffel des ASB Hamburg-Eimsbüttel noch Nachwuchs gesucht wird. Da war quasi mein Schicksal schon beschlossen – kurz nachdem ich in mein zu Hause gezogen bin, ging es schon los.

Die erste Zeit habe ich beim Mantrailing reingeschnuppert. Das war schon recht cool und hat Spaß gemacht. Jetzt aber habe ich mir doch die Ausbildung zum Flächensuchhund ausgesucht – bin eben doch eher ein „Freigeist“.

Das Suchen mit der Nase liegt mir einfach im Blut. Und weil mein Frauchen mir nicht erlaubt Katzen, Mäuse, Eichhörnchen oder Maulwürfe zu jagen, freue ich mich umso mehr, wenn ich beim Training eine versteckte Person finde und mit einem tollen Hasenspielzeug belohnt werde. Das ist so großartig, dass ich das unbedingt finden will. Zum Fressen habe ich während der Suche überhaupt keine Zeit – aber spielen – das geht immer!

Wenn ich gerade nicht beim Training bin, habe ich jede Menge Freunde um mich herum. Meine große Leidenschaft sind nämlich auch Kinder – für die mache ich mich auch gerne mal zum Kasper und natürlich meine Hundefreunde, die ich meistens morgens schon auf der Wiese treffe.

Und jetzt müsst ihr Frauchen und mir gaaanz fest die Daumen drücken, dass wir irgendwann in naher/ferner Zukunft auch die Prüfung zum Rettungshundeteam schaffen!

Wir stellen vor: Ellie

Moin, heute bin ich dran in unserer kleinen Vorstellungsrunde:

Gestatten, mein Name ist Ellie und Suchen ist meine Profession.

Das wurde mir sprichwörtlich in die Wiege (oder besser Welpenkiste) gelegt. Ich wurde in eine Rettungshunde-Familie geboren und bin wie meine Mama und einiger meiner Schwestern und Brüder seit dem Welpenalter beim ASB. Auch meine große Ridgeback-Schwester Narla war schon dabei.

Ich suche wirklich leidenschaftlich gern, fast egal, was – Herrchens Schlüssel, meinen geliebten Ball oder irgendwelche anderen Sachen. Hauptsache ordentlich stöbern und am Ende von Herrchen ein Lob bekommen. Dann bin ich glücklich.

Aber die Rettungshundearbeit macht mir dann doch am meisten Spaß. Denn erstens sind die Suchen immer besonders spannend und schwierig – und ich liebe Herausforderungen. Und zweitens gibt es nur da meine Futterdummies. Es gibt für einen Labrador wie mich einfach nichts tolleres, als nach dem Fund einen Dummy zu Herrchen zu bringen und dann die Leckerlis zu verspeisen.

Wenn ich nicht gerade suche, bewache ich meinen Bauernhof oder begleite Herrchen in sein Büro. Da lasse ich es deutlich ruhiger angehen als beim Suchen. Besonders am Montag nach einem anstrengenden Sonntagstraining fragen Herrchens Kollegen schon mal, ob ich überhaupt dabei bin. Man muss sich seine Kräfte schließlich für die wirklich wichtigen Dinge aufsparen.

Wir stellen vor: Nala

Ich bin Nala, eine Münsterländer-Hündin.

Bevor mein Frauchen mich zu sich geholt hat, wusste sie, dass ich zu etwas wichtigem beitragen soll, nämlich der Rettung von vermissten Menschen.

Im April 2021 sind wir beim ASB Hamburg gestartet. Ich bin ein Jagdhund und Gerüche sind meine Welt, also haben wir gleich bei den Mantrailern (Personenspürhunde) angefangen. Aber selbst in meiner Freizeit habe ich meine Nase auf dem Boden, denn die Welt riecht einfach so kunterbunt. Achja, das beste kommt zum Schluss: beim Training bekomme ich sogar noch super tolle Leckerlies und Spielzeug, obwohl ich nur das mache, was ich am liebsten tue: das Schnüffeln.

Eure Nala

Wir stellen vor: Fiete

Heute darf ich euch meinen Fiete vorstellen.

Mein 3. Rettungshund, nach Jim Knopf und Trudie Bernstein und genauso wie Trudie ist auch er aus Spanien. 2018 kam er in unser Rudel und schnell stellte sich heraus, dass er nicht nur ein Familien- sondern auch ein Rettungshund ist.

Die Windhund-Terrier-Mischung merkt man bei der Arbeit: schnell und wendig wie der Windhund, dickköpfig und willenstark wie der Terrier. Es bringt Spaß ihn bei der Arbeit zu zusehen. Beim Verbellen wirft er seinen Kopf so weit nach hinten, dass er schon mal umkippt, was für den ein oder anderen Lacher sorgt.

Für Fiete und mich steht bald die Fächenprüfung an und dann gehen wir hoffentlich bald zusammen in die Einsätze.

Wir stellen vor: Franz

Moin zusammen, mein Name ist Franz und ich bin ein waschechter Hamburger Jung, geboren und aufgewachsen in Hamburg-Niendorf, inzwischen zu Hause an der Ostsee, auch in München ein bisschen daheim und schon ganz schön rum gekommen in meinem Hundeleben.

Ich wohne zusammen mit meiner etwas verrückten Schwester Heidi, aber die erzählt Euch demnächst selbst was von sich – sie ist echt ein Kapitel für sich kann ich Euch sagen.

Genauso wie meine Mama Rala und ein paar meiner Geschwister bin ich mit Leib und Seele Rettungshund und seit dem Kindergarten dabei. Wenn es in die Suche geht, gibts für mich kein Halten mehr, denn dann gibts nur ein Gas – Vollgas. Manchmal überholen meine Beine meine Nase , aber sagt das bitte nicht weiter, weil das ist mir ein bisschen peinlich… wenn ich dann nach der Arbeit nach Hause komme, schleiche ich mich auch gerne mal ins Bett , ich liiiiiieeeebe das – am besten mit dem Kopf auf dem Kopfkissen, wenn gerade keiner aufpasst. So, nun muss ich aber weiter – Ihr wisst schon: Vollgas !!!

Euer Franz, Fräääääänzi oder wie ich „richtig“ heiße – Kehrwieder Antarktis – richtig cool eben

Wir stellen vor: Hugo

Hallo,

ich bin Hugo und, mit einer kleinen Pause, seit 2013 in der Rettungshundestaffel.

Rettungshundearbeit hat nicht unbedingt etwas mit Körpergröße zu tun, das wusste ich vom ersten Moment. Direkt nach dem ersten Probetraining wusste ich: das ist meine Aufgabe, das möchte ich machen. Und glücklicherweise konnte ich mein Frauchen und auch die Staffel ganz schnell davon überzeugen. Seitdem ist viel passiert. Ich habe eine Menge Spaß gehabt und wahnsinnig viel gelernt.

In vielen verschiedenen Situationen konnte ich immer wieder unter Beweis stellen: Erfolg in der Rettungshundearbeit ist keine Frage der Größe, sondern eine Frage der Motivation. Und davon habe ich mehr als genug!

Wir stellen vor: Eddie

Hallo,

mein Name ist Eddie, ich bin ein Flat-Coated Retriever. Bevor ich zu meiner Familie gekommen bin, wurde sich schon fleißig überlegt, wie man mich ordentlich auslasten kann. Da ich ein Jagdhund bin, aber keiner aus meiner neuen Familie Lust hatte, mit mir abends in den Wald auf jagt zu gehen, ist mein Herrchen schnell auf die Idee gekommen, dass ich doch Rettungshund werden könnte. Da gab es jetzt aber ein Problem, durch Corona war es nicht so einfach, ein Vorstellungsgespräch bei einer Rettungshundestaffel zu bekommen. Nach ein paar Telefonaten und E-Mails war es dann geschafft.

Wir durften uns zusammen beim ASB vorstellen. An einem kalten Abend im Oktober bin ich mit meinem Herrchen zum ersten Kennenlernen gefahren. Man war der aufgeregt, ich hatte aber schon einen genauen Plan im Kopf. Ich musste erst mal im Auto warten und Herrchen durfte etwas über sich und mich erzählen. Danach durfte ich aus dem Auto und jetzt kam mein Auftritt. Kaum von der Leine los, bin ich auf die hockende Staffelleitung zugestürmt, habe sie um geworfen und ihr einen dicken Kuss auf das Gesicht gegeben.

Es wurde noch ein wenig mit mir gespielt und dann durfte ich mit Herrchen auch wieder nach Hause fahren. Es hat uns so gut gefallen, dass wir gleich eine E-Mail geschrieben und unser großes Interesse mitgeteilt haben. Die Freude war sehr groß, als wir zum Probetraining eingeladen wurden, was bestimmt nur daran lag, dass ich so gut küssen kann.

Mittlerweile sind wir in der Ausbildung und trainieren fleißig.

Wir stellen vor: Billy

Gelernt ist gelernt…

Billy ist jetzt seit Herbst 2021 dabei. Wieder dabei muss man sagen, denn Billy hatte eine Pause. Eine etwas längere Pause. Fast fünf Jahre war er nicht dabei, weil sein Frauchen sich erstmal um den Familiennachwuchs kümmern wollte. Gut, dass Billy und Marie die Staffel letzten Sommer einfach mal wieder besuchen wollten und dabei gemerkt haben, dass es ihnen dort ganz schön gut gefällt und Billy einfach eine coole Socke ist, für den es einfach nichts Schöneres gibt, als Menschen zu finden. Ja gelernt ist eben gelernt. Da macht dem mittlerweile fast zwölfjährigen Rüden so schnell niemand etwas vor.

Wir stellen vor: Cuba

Cuba gehört gerade zu den Jungspunden unserer Staffel. Am 09.11.2021 ist er in Hamburg Niendorf als eines von acht Welpen damals noch unter dem Namen Herr Dunkelgrün auf die Welt gekommen. Dabei tritt der kleine Mann in große Hundepfoten, denn er ist in eine echte Rettungshundefamilie geboren. Seine Mama Rala, Halbschwester Fee und Chefin Flicka sind allesamt geprüfte Rettungshunde in der ASB Rettungshundestaffel Eimsbüttel, auch sein Halbbruder Franz hat die Prüfung schon geschafft und seine Halbschwester Elli macht hier ihre Ausbildung. In seiner Kinderstube hat er schon ganz viel lernen dürfen und nur Gutes mit auf den Weg bekommen.Mit 8 ½ Wochen zog er hinaus in die weite Welt – nach Altona. Hier ist es Zuhause sehr viel ruhiger, gerade mal zwei Menschen, dafür geht es vor der Haustür sehr viel turbulenter zu und Cuba hat schon ganz viele tolle Freunde und Spielkameraden gefunden.


Wenn Hunde Hobbys haben, dann sind Cubas Hobbys mit seinen Freunden im Park herumtoben, Wälder, Wiesen und Strände erkunden, auf dem Sofa chillen, in die Hundeschule gehen, ordentlich Quatsch machen, die Nase in jedes Mauseloch stecken und natürlich das Rettungshundetraining! Das ist immer besonders aufregend, bestimmt weil Mama Rala ihm da eine gute Portion Talent mitgegeben hat… und sicherlich auch, weil es da immer ganz besondere Leckerchen als Belohnung gibt! Futtern tut Cuba nämlich auch außerordentlich gerne.

Wir freuen uns auf lustige Erfolgsgeschichten von und mit Cuba und seinem Frauchen Regina.

Wir stellen vor: Dieter

Moin,
mein Name ist Dieter vom Berger Busch und ich bin ein Weißer Schweizer Schäferhund. Geboren in Kamen, aber wie ihr an meiner Begrüßung seht, bin ich schon ein echter Hamburger Jung. Nur das es hier im Norden soviel regnet, finde ich blöd. Aber genug gejammert. Jetzt erfahrt ihr, wie ich zur Staffel kam:

Mein Mensch hatte schon vor meiner Geburt die Idee, mit mir in der Rettungshundestaffel zu arbeiten und durfte dann auch tatsächlich mal zum Probetraining und seitdem ist sie total infiziert – mein Glück! Denn nichts Anderes macht mir so viel Spaß wie dieses Training. Ich stehe sehr gerne im Mittelpunkt und die Leckerlis sind besonders gut. Wenn mein Mensch die Trainingstasche packt, bin ich schon ganz aus dem Häuschen. Und zwar so aus dem Häuschen, dass ich mir schon mal die Leckerlis vorab zu Hause klaue, wenn Frauchen gerade nicht hinschaut (400 g feinstes Bio Rinderhackfleisch)!

Im Moment darf ich mich in der Flächensuche ausprobieren. Sollte sich mein Temperament besser für das Mantrailing eignen, würde ich das natürlich auch machen. Hauptsache dabei! Aaaaaber…. Mein ganz großer Traum ist die Trümmersuche! Es macht mir einfach so einen Spaß auf alles drauf, in alles rein und überall runter zu klettern! Je verrückter und schwieriger, desto besser. Jetzt habe ich euch ganz viel von mir erzählt und vielleicht erfahrt ihr ja hier auf dieser Seite, wie es mit mir und meinen Menschen weitergeht.
Drückt mir alle Pfoten und Daumen, dass ich ein richtig toller Suchhund werde und helfen kann!

Alles Gute für den Ruhestand, Flicka!

Und noch eine sehr verdiente Rettungshündin geht bei uns in den Ruhestand: Im Alter von zwölf Jahren verabschieden wir Flicka aus dem aktiven Dienst. Mehr als zehn Jahre war sie aktiver Teil unserer Staffel. Das bedeutet viele hundert Stunden Training, Einsätze, Ausbildungsfahrten und vieles mehr. Ihre lange Karriere startete die Curly-Hündin im Januar 2011, nur gut ein Jahr später legte sie mit Frauchen Wibke die erste Flächenprüfung ab und war bis vor kurzem durchgehend geprüft und einsatzbereit.


Flicka fiel in der Staffel nicht nur durch ihre Locken auf. Sie brachte konstant hohe Leistungen in der Fläche, stellte ihrerseits aber durchaus auch Ansprüche an die Versteckpersonen im Training. Wer bei der verdienten Bestätigung durch Ballspielen als Helfer in Flickas Augen nicht so richtig „performte“, wurde auch mal zugunsten besserer Werfer links liegen gelassen. Nun wird Flicka es altersgemäß etwas ruhiger angehen lassen und das Leben als Familienhund genießen. Da sie aber in einem richtigen Rettungshunde-Rudel lebt und ihre jüngeren „Schwestern“ Rala und Fee in der Staffel aktiv bleiben, wird sie sicher auch als Rentnerin noch hier und da mit uns trainieren.
Alles Gute, Flicka!

Alles Gute für den Ruhestand, Trudie!

Zwölf Jahre sind schon für Menschen eine lange Zeit, aber für Hunde ist das fast ein ganzes Leben. So lange war Trudie aktiver Teil unserer Staffel. Und obwohl sie immer zu den kleinsten Hunden gehörte, war sie beim Suchen ganz vorn dabei. Nun ist es Zeit für den Ruhestand.

2010 startete Trudie mit ihrer Hundeführerin Steffi und dem großen Bruder Jim Knopf ihre Rettungshundekarriere. Auf den erfolgreichen Eignungstest folgten eine bestandene Trümmer- und drei bestandene Flächenprüfungen, die letzte im Oktober 2018.

Bei Wind und Wetter nachts raus, wenn bei Frauchen das Handy klingt, war für Trudie nie ein Problem. In rund 20 Einsatzsuchen zeigte sie, was sie in der Ausbildung gelernt hatte. Nun macht sich das Alter aber auch bei der kleinen Mischlingshündin ein wenig bemerkbar und sie lässt es als Familienhund inzwischen deutlich ruhiger angehen. Eine weitere Flächenprüfung steht daher nicht mehr an, aber als Rentnerin wird Trudie hoffentlich noch oft am Staffeltraining teilnehmen.