Ausrüstung Hundeführer

Persönliche Schutzausrüstung (PSA): Alle Mitglieder der Rettungshundestaffel tragen in Einsätzen die sogenannte PSA, um das Risiko von Verletzungen auf ein Minimum zu reduzieren. Die PSA umfasst neben einem Helm mit Helmlampe Handschuhe und S3-Sicherheitstiefel sowie spezielle Schutzkleidung mit Leuchtstreifen, um eine gute Sichtbarkeit der Einsatzkräfte auch bei Dunkelheit zu gewährleisten. 

Einsatzausrüstung Hundeführer: Weiterhin führen die Hundeführer im Einsatz eine Reihe von Ausrüstungsgegenständen mit, die es ihnen ermöglichen ihre Aufgabe optimal zu erfüllen: Zur Orientierung im Gelände dienen Kompass und ein GPS-Gerät mit topographischem Kartenmaterial aller möglichen Einsatzgebiete. Hilfsmittel zur Prüfung der Luftströmungen finden sich ebenfalls in jedem Einsatzrucksack. Zur Kommunikation mit der Einsatzleitung und anderen Kräften ist jeder mit einem Handfunkgerät ausgestattet. Leuchtstarke Taschenlampen ermöglichen die Suche bei Dunkelheit, was gerade im Winter eher die Regel als die Ausnahme darstellt. Außerdem führt jeder Hundeführer ein Erste-Hilfe-Set für die Erstversorgung einer gefundenen Person oder auch eines verletzen Hundes mit sich. Hundeleine, Wasser und Futter bzw. Belohnungen für den Hund und Verpflegung für sich selbst, runden das Einsatzgepäck ab, das aber je nach Bedarf noch individuell um spezielle Ausrüstungsgegenstände ergänzt wird.

Ausstattung der Hunde: Nicht nur die zweibeinigen Team-Mitglieder sind im Einsatz mit spezieller Schutzausrüstung versehen, damit ihre Sicherheit gewährleistet ist, wenn sie versuchen anderen zu helfen. Während der Flächensuche sind auch die Hunde gut sicht- und hörbar: Sie tragen sogenannte Kenndecken mit der Aufschrift "Rettungshund", damit für Jäger und Passanten gleich erkennbar ist, dass die Tiere mit einem wichtigen Auftrag unterwegs sind. Die Kenndecken sind außerdem mit Reflektorstreifen versehen, die die Hunde nachts im Straßenbereich für Autofahrer besser erkennbar machen. An den Decken ist zusätzlich ein kräftiges rotes Licht befestigt, was einerseits ebenfalls die Sichtbarkeit des Hundes erhöht und ihm andererseits auch selbst als Lichtquelle während der Suche dient. In unübersichtlichem Gelände trägt die ebenfalls vorhandene Glocke dazu bei, dass der Kontakt zwischen Hund und Hundeführer nicht abreißt. Sie hat den nützlichen Nebeneffekt, dass sie auch Wildtiere vor dem Hund "warnt" und diese dem vierbeinigen Retter ohne großen Stress ausweichen können. In der Trümmersuche müssen die Hunde auf ihre gewohnte Kenndecke, die sie in der Regel auch während des Trainings tragen, verzichten: Hier ist die Gefahr "hängen zu bleiben" zu groß, so dass die Tiere ohne jegliche Ausstattung in die Suche gehen.

 

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