Flächensuche

Fähigkeiten des Flächensuchhundes: Der Flächensucher zeigt seinem Hundeführer jeden Menschen an, der sich im Suchgebiet befindet. Er benötigt dafür keine "Geruchsprobe" oder "Fährte" der Person. Die Hunde kommen vor allem bei der Suche nach verwirrten Menschen zum Einsatz, die aufgrund einer Erkrankung, seelischer Probleme oder durch einen Schock nach einem Unfall oder einem Verbrechen orientierungslos sind und Hilfe benötigen.

Vorteile von Flächensuchhunden: Aufgrund der überragenden Nasenleistung des Hundes sind Flächensucher in der Lage Gebiete abzusuchen, für die sonst eine menschliche Suchkette von etwa 50 Personen notwendig wären. Die Suche mit dem Hund muss bei Dunkelheit nicht auf den nächsten Tag verschoben werden, da der Hund mit allen Sinnen aber hauptsächlich mit der Nase sucht. Außerdem bereitet es dem Hund weniger Schwierigkeiten in Gestrüpp oder Unterholz vorzudringen. Moderne technische Einsatzmittel wie Wärmebildkameras können bei der Personensuche eine sinnvolle Ergänzung zum Einsatz von Hunden sein. Praktische Übungen zeigen aber, dass die Suchleistung eines voll ausgebildeten und erfahrenen Rettungshundes technischen Mitteln in vielen Lagen überlegen ist.

Voraussetzungen für ein einsatzfähiges Rettungshundeteam: Der Rettungshund und der Rettungshundeführer müssen eine zweijährige Ausbildung absolvierenund anschließend eine Prüfung bestehen. Erst wenn das Team diese Prüfung bestanden hat, stehen sie für die Einsätze zu Verfügung.

Einsatztaktik: Aufgabe des Hundeführers ist es, seinen Hund so einzusetzen, dass dieser ein Gebiet möglichst schnell und sicher absuchen kann. Dabei beachtet der Rettungshundeführer neben etwaigen Angaben zur vermissten Person, wie zum Beispiel deren Vorgeschichte, Gesundheitszustand, Kondition, etc. vor allem die Beschaffenheit des Geländes und die Wetterlage, insbesondere die Windverhältnisse. Auch mögliche Gefahren für Mensch und Hund im Suchgebiet zu beachten, gehört zum Aufgabenfeld des Hundeführers.

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 MG 0233

Narla Schnee