Ausbildungswochenende Juni 2016

 

Blick von den Holzhütten auf die Ilmenau

Illmenau

 

Am 3.06. machte sich der größte Teil der Staffel schon mal auf den Weg nach Wendisch Evern, der Campingplatz war unser Ziel. Kurzer Einzug in die Holzhütten, kleine Gassirunde mit den Hunden und los ging es mit einem theoretischen Teil.

Für Alle stand die Witterung und Einsatztaktik auf dem Plan. Von der Ausbilderin das Grundwissen erhalten und von unseren geprüften Hundeführern mit Beispielen versorgt. Tolle Zeichnungen halfen uns dann bei unseren Aufgaben. Nun dann: “... Wie würdest du laufen? Warum und was sind besonders gefährdete Bereiche? " Nach einer kurzen Mittagspause hieß es: “ ...alle aufsitzen, wir starten ins Bundeswehrgelände.“ Der Nachmittag gestaltete sich mit diversen Übungen:

“Voran, Anzeigeübungen - mit einer Unterarmgehstütze, Rollator, Schlafsack, Regenmantel oder Motorradhelm...“BQ4F4010BQ4F4097BQ4F4008

Natürlich immer unter Berücksichtigung des jeweiligen Ausbildungsstandes des Hundes. Fred (noch recht frisch dabei) lernte z.B. einVORAN, kurze Distanz und große Motivation. Gegen 19.00 Uhr beendeten wir den Ausbildungsteil und konnten den Rest der Mannschaft freudig in Empfang nehmen. In gemütlicher Runde, beim Grillen und viel frischem Salat, ging Tag 1 zu Ende. Aufgrund des warmen Wetters entschieden wir uns früh zu starten, d.h. 7.00 Uhr Frühstück und 8.00 Uhr Abfahrt ins Gelände. An Tag 2 gab es kleine Suchen, wieder Anzeigeübungen und das Voran. Jeder Hundeführer konnte gezielt an den einzelnen Aufgaben mit seinem Hund arbeiten. Fred z.B.konnte sein gelerntes "Voran" festigen, andere arbeiteten am Abstand oder den  verschiedenen bzw. verdeckten Helferpositionen. Da es sehr heiß war beendeten wir den 2. Tag im Gelände etwas früher und entschieden uns mit den Hunden baden zu gehen. Die Ilmenau fließt direkt am Camp vorbei. Einige nutzten auch die Zeit zum Spazierengehen oder einfach mal für sich. Zum Abend trafen wir uns alle wieder und es wurde gegrillt, gequatscht und auch das eine oder andere Thema noch einmal besprochen. Dem letzten Tag begannen wir wieder früh, Frühstück, packen (denn heute war auch Abreise) und dann ab ins Gelände. Gestartet wurde mit einer kleinen Suche und Anzeige an einem schwer bewachsenen Hochsitz. Für manchen Hund schon eine kleineHerausforderung, welche aber jeder Einzelne zu lösen wusste. Je nach Stand war der Helfer oben auf dem Sitz oder auf halber Höhe der Stufen. Weiter trainierten wir wieder Anzeigen, Voran und es gab Suchen in einer großen Kuhle mit verschiedenen Positionen. Um sich im Wald auch ohne GPS zurecht zu finden, durfte die Kompassübung nicht fehlen. Auch dafür wurde eine perfekte Übung für uns vorbereitet. Spannend war auch zu wissen, wie viele Schritte jeder Einzelne eigentlich für 10m benötigt. Eine sehr hilfreiche Aufgabe war auch das Schätzen der Entfernung und die anschließende Überprüfung. Unsere Mantrailer trainierten das Wochenende in Lüneburg. Am letzten Tag stießen sie am Vormittag zu uns ins Gelände und somit hatten wir die Gelegenheit bei einem Trail zuzusehen. Total zufrieden, glücklich, aber auchsehr erschöpft beendeten wir das Wochenende mit unserer Abschlussrunde. 

  BQ4F4221  BQ4F4301Illmenau2

 

Zum Schluß bleibt mir nur nochmal   VIELEN DANK AN ALLE  zu sagen.